Die Deutsche Borreliose-Gesellschaft
Die
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e. V. vereinigt
Wissenschaftler und Ärzte, die sich mit der Borreliose und
assoziierten Infektionskrankheiten befasst. Ziel ist die Entwicklung und
Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Kenntnisse über das
komplizierte und vielfältige Krankheitsgeschehen der Lyme-Borreliose,
insbesondere im fortgeschrittenen Stadium.
Im Einzelnen verfolgt die Gesellschaft folgende Ziele:
- Durchführung von Kongressen und Workshops zur Förderung
- des fachlichen Austausches zwischen Forschung, Klinik und Praxis und
- der ärztlichen Fortbildung entsprechend den Richtlinien der Ärztekammer,
- Förderung
der Wissenschaft und Forschung, um das Verständnis, die Diagnostik und
Therapie dieser weitverbreiteten Krankheit voranzubringen,
- konsiliarische Beratung anderer Ärzte bei schwierigen Borreliose-Fällen sowie die
- Erarbeitung
von Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose.
Die
Deutsche Borreliose-Gesellschaft ist ein gemeinnütziger eingetragener
Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und steuerlich absetzbaren
Spenden finanziert. Sie entstand 2004 durch Umwidmung und Neuausrichtung eines seit 2001 bestehenden Vereins zur Förderung eines wissenschaftlich geleiteten Therapiezentrums, das nicht zustandekam. Die Deutsche Borreliose-Gesellschaft wuchs rasch und hat zur Zeit knapp 200 ordentliche Mitglieder (Wissenschaflter und Ärzte), darunter auch ihr Ehrenmitglied Dr. Dr. med. h.c. mult. Willy
Burgdorfer, der 1981 die nach ihm benannte Spirochäte Borrelia
burgdorferi entdeckte. Zusammen mit ihren nicht stimmberechtigten Mitgliedern hat die Deutsche Borreliose-Gesellschaft rund 280 Mitglieder.