Borreliose-Gesellschaft e.V.

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Verdacht auf Borreliose –
Fallbesprechungen und Differentialdiagnosen

Fortbildung und Workshop
13.-14. Oktober 2012, Wuppertal, Intercity Hotel
(Fortbildungspunkte sind beantragt.)


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Die Lyme-Borreliose ist unbestritten eine facettenreiche Krankheit. Neben klinischen Verläufen, die sich im Wesentlichen mit gut charakterisierten Symptomen präsentieren, gibt es eine Vielzahl von Patienten und Patientinnen, bei denen u. U. zeitlich von einem Zeckenstich entkoppelt Symptome bzw. Beschwerden dominieren, die mit einer späten Form der Borreliose vereinbar sind.

In Medienberichten fehlt häufig eine differenzierte Auseinandersetzung mit den täglichen Schwierigkeiten und Problemen in Diagnostik und Therapie von Patienten mit unklaren Symptomen, bei denen an eine Borreliose und andere Erkrankungen gedacht werden kann/muss. Diese Auseinandersetzung soll auf der diesjährigen Herbsttagung stattfinden, die einem neuen Konzept folgend als Workshop durchgeführt wird.

Standen im letzten Jahr neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Vordergrund sollen dieses Jahr klinische Fälle, eingereicht von niedergelassenen Ärzten, diskutiert und analysiert werden: Wann ist eine Borreliose anzunehmen? Welche Möglichkeiten bestehen, um eine andere Diagnose zu sichern?

Die derzeit für die Diagnostik zur Verfügung stehenden Methoden haben bisher keinen Standard erreicht, der eine eindeutige Einschätzung der Notwendigkeit zur Therapie bei chronischen Krankheitsverläufen erlaubt. Diese Problematik ist nicht der Borreliose allein vorbehalten. Man findet sie in anderen Gebieten ebenfalls. Die Qualität des ärztlichen Handelns lässt sich in dieser Situation nur durch die Verbesserung der klinischen Kenntnisse in Verbindung mit den Anstrengungen zur Optimierung der Diagnostik erreichen. Dieser Aufgabe stellt sich die DBG seit langem.

Auf Ihr Kommen und auf eine anregende Tagung freut sich

Ihr Oliver Nolte