Wissenschaft

1 Leitlinien
Die aktuelle Leitlinie der DBG: Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose (2026) (auf Deutsch)
1.1 Alle Versionen
| Jahr | Leitlinie | Sprache |
|---|---|---|
| 2026 | Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose | |
| 2014 | Diagnosticul şi tratamentul borreliozei (Boala Lyme) – Ghid | |
| 2011 | Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose | |
| 2011 | Diagnostyka i leczenie boreliozy z Lyme | |
| 2011 | Diagnostika a terapie lymské boreliózy | |
| 2010 | Diagnosis and treatment of Lyme borreliosis | |
| 2010 | Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose – Überarbeitung Dezember 2010 | |
| 2008 | Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose – Ersterstellung April 2008 | |
1.2 Leitlinien anderer Gesellschaften
2 Ehrungen
Die Deutsche Borreliose-Gesellschaft verleiht Ehrenmitgliedschaften, um Personen auszuzeichnen, die in besonderer Weise zur Erforschung zeckenübertragender Krankheiten und assoziierter Infekte beigetragen haben oder Diagnostik und Therapie dieser Krankheiten in besonders verdienstvoller Weise vorangebracht haben. Daneben verleiht sie Ehrenmitgliedschaften an Personen, die sich in besonderer Weise für die Gesellschaft und deren Ziele verdient gemacht haben. Ihre Ehrenmitglieder sind:
- Akad. Dir. i. R. Dr. med. Uwe Neubert
- Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ernst Fink
- Barbara Burger
und waren:
- Prof. Dr. Vera Preac-Mursic (1933–2013)
- Dr. Dr. med. h. c. mult. Willy Burgdorfer (1925–2014)

3 DBG-Forschungspreisträger
Die Deutsche Borreliose-Gesellschaft fördert den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs durch die Vergabe des DBG-Forschungspreises. Die bisherigen Preisträger sind:

Primar Priv.-Doz. DDr. Klaus Eisendle – Habilitationsschrift „Neue Aspekte kutaner Borreliosen“

Dr. Ivan Bárcena-Uribarri – „Porins in the genus Borrelia - Characterization of P66 and P13“
Dr. Marcus Thein – „Porins of Lyme Disease and Relapsing Fever Spirochetes“

1. Preis: Dr. Corinna Siegel – „Die Bedeutung verschiedener CRASP-Proteine für die Komplementresistenz von Borrelia burgdorferi s.s.“
2. Preis: Dr. Jasmin Skuballa – „Die Rolle des Europäischen Igels (Erinaceus europaeus) in der Epidemiologie zeckenübertragener Krankheiten – Borrelia spp., Anaplasma spp., Rickettsia spp. und FSME-Viren“

Dr. Torsten Heinz – „Immunreaktionen im zentralen Nervensystem bei Stimulation mit Bestandteilen von Borrelia burgdorferi“
Dr. Xenia Naj – „Phagocytosis and intracellular processing of Borrelia burgdorferi by primary human macrophages“
4 Der Forschungspreis
Der Preis besteht aus einer Dotation in Höhe von 2.000 Euro und der Kostenübernahme für den Besuch der Jahrestagung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft.
4.1 Teilnahmebedingungen
Ausgezeichnet werden können Dissertationen und Habilitationen auf dem Gebiet der Lyme-Borreliose und allgemein zeckenübertragener Infektionskrankheiten, deren Veröffentlichung noch ansteht oder höchstens zwei Jahre zurückliegt. Berücksichtigt werden Arbeiten zu allen Aspekten zeckenübertragener Infektionskrankheiten wie unter anderem zur
- Immunologie (Interaktion zwischen Immunsystem und Erreger),
- Pathogenese,
- Impfstoffentwicklung,
- Epidemiologie und Prophylaxe,
- Ökologie von Zecken und den von ihnen übertragenen Erregern,
- Entwicklung und Standardisierung serologischer Nachweise,
- Entwicklung eines Nachweises aktiver Infektionen,
- häufige und relevante Begleitinfektionen oder zu Langzeitverläufen solcher Erkrankungen.
Der Forschungspreis wird auf der Jahrestagung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft verliehen. Die Preisträger werden gebeten, dabei in einem Vortrag über ihre Arbeit zu berichten.
4.2 Bewerbung und Bewertung
Berücksichtigt werden begutachtete Dissertationen oder Habilitationsschriften. Für eine Bewerbung sind die Arbeit mit der Stellungnahme eines Referenten, eine maximal zweiseitige Zusammenfassung, Lebenslauf mit Publikationsliste per Email oder in zweifacher Ausfertigung in Papierform einzureichen über Prof. Dr. Prautzsch, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Adenauerring 2, 76131 Karlsruhe, prautzsch(at)kit.edu. Die eingereichten Anträge verbleiben bei den Juroren. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich.